Neapel-Geburtsort von Pizza und Diabetes

Neapel-Geburtsort von Pizza und Diabetes

Ihr denkt jetzt bestimmt:“Geburtsort der Pizza. Ok, das habe ich schon mal gehört, aber was soll das mit der Diabetes?“. Dazu komm ich später. Ihr könnt also gespannt sein.
Jetzt aber erst einmal von vorne…
Als ich vor ein paar Tagen in Neapel ankam war ich von der Stadt total überwältigt, aber vielleicht etwas anders als ihr vielleicht denkt. Es war laut, es war schmutzig und es war wirklich das reinste Chaos. Aber wie ja jeder weiß, nur das Genie beherrscht das Chaos! Das lässt nach diesen 5 Tagen nur einen Schluss zu: die Neapolitaner sind ein Volk von verkannten Genies. Überall wo ich hinschaute waren Autos, Motorroller und wild gestikulierende Menschen und das änderte sich auch nicht, als ich nach einer Halsbrecherischen,aber durchaus sicheren Fahrt mit dem Taxi an meiner Airbnb Wohnung ankam.

 

Die Wohnung

Mein Zuhause für die nächsten Tage lag Mitten in den Altstadt. Durch eine Seitenstraße und eine wirklich winzige Tür erreichte ich den Hinterhof eines Wohnhauses in dem auch ich eine süße 2 Zimmerwohnung bewohnen durfte. Erstaunlicherweise war es super ruhig!
Die Bilder will ich euch natürlich nicht vorenthalten:

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Da Cafés, Pizzerien und Restaurants direkt vor der Wohnungstür lagen, blieb die Küche diesen Urlaub selbstverständlich kalt. Wo wir schon bei dem Punkt mit der Diabetes wären 😀

 

„Einmal Diabetes bitte!“

Da Neapel oder auch Napoli genannt der Geburtsort der Pizza ist, habe ich mir hier viel vom Essen versprochen und mich auch schon total auf meine erste „echte“ Pizza gefreut. In der ersten Pizzeria wurde ich dann erstmal stutzig als ich mir die Speisekarte anschaute. Pizza gab es hier natürlich genug, aber was sollte ich mir denn unter dem Punkt Pizza Fritta vorstellen? Nach ein paar Minuten war ich schlauer. Als wenn Pizza nicht schon fettig genug ist. Nein, die neapolitanische Spezialität, besteht daraus, eine Pizza zu belegen, sie zuzuklappen und anschließend in die Fritöse zu werfen.

Unglaublich lecker, aber wohl auch unglaublich ungesund 😀

Wer aber sagt, nein das ist mir noch nicht genug, der kann sich ganz dem Brauch hingeben, der in ganz Neapel gepflegt wird. Hier ist es nämlich ganz normal vor den Lokalen 30 Minuten – 1,5 Stunden anzustehen und auf einen Tisch zu warten. Damit man in der langen Wartezeit auch nicht verhungert muss, bieten die Lokale ein großes Sortiment an frittierten Leckereien an. Von frittierten Reisbällchen mit diversen Füllungen, über frittiertes Gemüse, frittierten Fisch oder auch frittiertes Fleisch ist alles dabei. Dabei wird die frittierte gemischte Tüte auch als Vorspeise angesehen, bevor man die traditionelle frittierte Pizza genießt.

Wenn ihr denkt, wer kommt denn bitte auf solche Ideen. Dann kann ich euch da weiterhelfen. Früher war die Pizza fritta das Gericht der armen Leute. Diese hatten nicht genug Geld um in teure Restaurants zu gehen und so legten sie alle Reste auf einen Teigflatschen, klappen ihn zu und frittierten ihn. So konnten auch sie ein leckeres Abendessen genießen. Daraus ist im Laufe der Zeit die über die Grenzen Neapels bekannte Pizza fritta geworden, die man dort an jeder Ecke genießen kann.

Wenn ihr nun wissen wollt, wo ihr meiner Meinung nach die besten Pizzerien, Restaurants und Cafés findet, einfach hier klicken. Dann kommt ihr direkt zu meinem ganz persönlichen Foodguide über Neapel.

Natürlich habe ich in meinen 5 Tagen dort nicht nur Pizza, Pasta, Törtchen, Croissants, Kuchen und noch vieles mehr gegessen. Ich habe auch etwas Kultur gemacht und das in Form einer etwas anderes Stadtbesichtigung. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seit, dann schaut doch einfach mal in meinen Bericht über Neaple Teil 2 !



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